Kaminbesteck Test

Wer schon einmal ein paar Tage in einer Skihütte verbracht hat, mitten im Gebirge und umgeben von traumhaft verschneiter Landschaft, der wird immer wieder den Wunsch verspüren, sich diesen Luxus erneut zu gönnen. Die Idylle einer zünftigen Unterkunft, ausgestattet mit gemütlichen Möbeln und vielleicht auch mit einem offenen Kamin, der Duft von Holzfeuer und die damit verbundene behagliche Atmosphäre, all dies verursacht bei den meisten Menschen ein tiefes Wohlgefühl. Es hat etwas sehr Ursprüngliches, mitten in der freien Natur zu wohnen und sich doch vor den Elementen geschützt zu fühlen. Das Leben in den winterlichen Bergen, wo Wind und Wolken, Sonne und Schnee unmittelbar zu erleben sind, hat einen ganz eigenen Reiz. Der Abstand vom Alltag wird durch dieses besondere Ambiente verstärkt, der Erholungseffekt eines solchen Urlaubs wirkt sehr lange nach. 

Nach ausgiebigem Skifahren oder Boarden, vielleicht auch nach einem anstrengenden Aufstieg mit Tourenskiern oder nach Abfahrten durch die unberührte Landschaft, hat man abends genügend Sonne und frische Luft getankt und möchte nur noch ausruhen. Die Beine tun vielleicht weh, Finger und Nasenspitze sind kalt, und der Magen knurrt. Man kommt zur Hütte und freut sich natürlich aufs Essen, vor allem aber auf die Wärme und die Behaglichkeit in der Skihütte. 

Viele Hütten, die einsam in den Bergen liegen, sind fürs Kochen und fürs Heizen lediglich mit einem Holzherd, einem Kamin oder einem Kachelofen ausgestattet. Auch wenn das Domizil etwas komfortabler eingerichtet ist, etwa mit Zentralheizung und elektrischem Kochherd, gibt es in manchen Hütten doch die Möglichkeit, offenes Feuer zu machen und abends vor den Flammen zu sitzen.

Wer seine Skihütte lediglich mit Holz beheizt, tut gut daran, tagsüber eine Glut im Kamin vorzuhalten, damit die Räume nicht auskühlen. Mithilfe praktischer Utensilien, beispielsweise einem Kaminbesteck, kann man das Feuer abends schnell wieder zum Brennen bringen. Mit ein paar aufgelegten Holzscheiten flackert es richtig auf und wärmt gehörig. Auch wenn die Tätigkeit des Feuermachens für die meisten Stadtbewohner eher ungewohnt ist, kann man sie schnell lernen. Die flackernden Flammen im Kamin lohnen den Aufwand. Natürlich ist es wichtig, vorm Schlafengehen die Glut sachgerecht zu versorgen, damit das Feuer nicht unkontrolliert um sich greift. Dafür kann man mit der Schaufel aus dem Kaminbesteck, das sicher in jeder Hütte mit offenem Kamin vorhanden ist, die glühenden Reste des abendlichen Feuers zusammenschieben und sichern. Dadurch hat man am andern Morgen vielleicht sogar noch eine ganz behaglich warme Hütte und braucht bloß ein paar trockene Scheite aufzulegen, um das Haus wieder für den neuen Tag zu wärmen.